Wenn du schon einmal nach einer Lösung für verstopfte Poren, Mitesser oder eine unebene Hautstruktur gesucht hast, bist du wahrscheinlich immer wieder auf zwei Abkürzungen gestoßen: AHA und BHA.
Beide gehören zu den chemischen Peelings und können dabei helfen, abgestorbene Hautzellen zu entfernen. Deshalb findet man AHA und BHA häufig in Hautpflegeprodukten, die auf ein glatteres und ebenmäßigeres Hautbild ausgerichtet sind.
Ganz gleich sind sie allerdings nicht.
AHA wirkt vor allem an der Hautoberfläche. BHA besitzt dagegen Eigenschaften, die besonders interessant sind, wenn überschüssiger Talg, Mitesser und verstopfte Poren im Mittelpunkt stehen.
Aber welche der beiden Säuren ist die richtige Wahl?
Die Antwort hängt weniger davon ab, welche Säure grundsätzlich „besser“ ist, sondern vielmehr davon, was deine Haut tatsächlich benötigt. In diesem Guide erklären wir die Unterschiede zwischen AHA und BHA, wann welche Säure sinnvoll sein kann und warum manche Hautpflegeprodukte beide miteinander kombinieren.
Du musst dich dabei nicht zwangsläufig für eine der beiden entscheiden. Einige Peeling-Produkte kombinieren AHA und BHA, um verschiedene Ursachen von verstopften Poren und unebener Hautstruktur gleichzeitig anzusprechen. Das DS V-LINE 40 Deep Peeling Serum kombiniert beispielsweise 10 % AHA mit 2 % BHA – auf diese Kombination gehen wir später im Guide noch genauer ein.
Was ist AHA?
AHA steht für Alpha-Hydroxysäure (Alpha Hydroxy Acid).
AHAs sind eine Gruppe wasserlöslicher Säuren, die in der Hautpflege hauptsächlich zur Exfoliation der äußeren Hautoberfläche eingesetzt werden.
Sie helfen dabei, die Verbindungen zwischen abgestorbenen Hautzellen an der Oberfläche zu lösen, sodass diese leichter abgestoßen werden können. Dadurch sind AHAs besonders interessant, wenn die Haut fahl, rau oder uneben wirkt.
Zu den häufig verwendeten AHAs gehören:
- Glykolsäure (Glycolic Acid)
- Milchsäure (Lactic Acid)
- Mandelsäure (Mandelic Acid)
- Zitronensäure (Citric Acid)
Obwohl sie zur gleichen Säuregruppe gehören, unterscheiden sich die einzelnen AHAs unter anderem hinsichtlich ihrer Molekülgröße, Intensität und ihres Verhaltens auf der Haut.
Was bewirkt AHA auf der Haut?
AHA wird häufig in Hautpflegeroutinen eingesetzt, die auf folgende Hautbedürfnisse ausgerichtet sind:
- raue Hautstruktur
- fahle und müde wirkende Haut
- Ansammlungen abgestorbener Hautzellen
- ungleichmäßig wirkender Hautton
- sichtbare Anzeichen lichtbedingter Hautalterung
- fehlende Ausstrahlung
Da AHA vor allem die Hautoberfläche exfoliert, kann es dabei helfen, angesammelte abgestorbene Hautzellen zu entfernen und darunter frischer wirkende Haut zum Vorschein zu bringen.
Das bedeutet allerdings nicht, dass stärkere oder häufigere Peelings automatisch bessere Ergebnisse liefern. AHAs können die Haut auch reizen und ihre Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht erhöhen. Deshalb spielen sowohl die Formulierung als auch die Anwendungshäufigkeit eine wichtige Rolle.
Was ist BHA?
BHA steht für Beta-Hydroxysäure (Beta Hydroxy Acid). In der Hautpflege ist die bekannteste und am häufigsten verwendete BHA Salicylsäure (Salicylic Acid).
Im Gegensatz zu AHAs ist Salicylsäure fettlöslich. Diese Eigenschaft macht sie besonders interessant, wenn verstopfte Poren und überschüssiger Talg zu den wichtigsten Hautproblemen gehören.
Statt ausschließlich an der Hautoberfläche zu wirken, eignet sich Salicylsäure besonders für talgreiche Bereiche rund um Haarfollikel und Poren. Deshalb ist sie ein weit verbreiteter Inhaltsstoff in Produkten gegen Mitesser, verstopfte Poren und zu Unreinheiten neigende Haut.
Was bewirkt BHA auf der Haut?
BHA ist besonders interessant bei Hautproblemen wie:
- verstopften Poren
- schwarzen Mitessern (Blackheads)
- weißen Mitessern (Whiteheads)
- fettiger Haut
- überschüssigem Talg
- zu Verstopfungen neigenden Hautbereichen
- unebener Hautstruktur in Verbindung mit verstopften Poren
Salicylsäure wirkt ebenfalls exfolierend. Dadurch kann BHA zu einem glatter wirkenden Hautbild beitragen und gleichzeitig gezielt bei Porenverstopfungen eingesetzt werden.
AHA vs. BHA: Was ist der wichtigste Unterschied?
Auf den ersten Blick wirken AHA und BHA sehr ähnlich, denn beide exfolieren die Haut. Der entscheidende Unterschied liegt darin, für welche Hautbedürfnisse ihre jeweiligen Eigenschaften besonders interessant sind.
AHA konzentriert sich vor allem auf die Hautoberfläche.
BHA ist besonders interessant, wenn Talg und verstopfte Poren eine Rolle spielen.
Vereinfacht lassen sich die Unterschiede so zusammenfassen:
| AHA | BHA |
|---|---|
| Wasserlöslich | Fettlöslich |
| Wirkt primär an der Hautoberfläche | Besonders interessant für die Poren |
| Hilft, abgestorbene Hautzellen zu entfernen | Exfoliert und kann verstopften Poren entgegenwirken |
| Häufig bei rauer Hautstruktur und fahler Haut | Häufig bei Mitessern und fettiger Haut |
| Beispiele: Glykolsäure, Milchsäure, Mandelsäure | Wichtigstes Beispiel: Salicylsäure |
Wenn dein Hauptproblem eine raue, fahle oder uneben wirkende Hautoberfläche ist, kann AHA besonders interessant sein.
Geht es dagegen hauptsächlich um Mitesser und verstopfte Poren, kann BHA die passendere Wahl sein.
Zeigt deine Haut sowohl Unebenheiten als auch Verstopfungen, kann eine Kombination aus beiden sinnvoll sein.
Ist AHA oder BHA besser bei verstopften Poren?
Wenn verstopfte Poren dein Hauptproblem sind, spielt BHA – insbesondere Salicylsäure – meist die direktere Rolle.
Da Salicylsäure fettlöslich ist, eignet sie sich besonders für Hautpflegeroutinen, bei denen überschüssiger Talg und Ablagerungen in den Poren zu Verstopfungen beitragen.
Aus diesem Grund ist Salicylsäure auch ein sehr bekannter Wirkstoff bei Blackheads und Whiteheads.
Verstopfte Poren treten allerdings selten vollkommen isoliert auf.
Vielleicht bemerkst du gleichzeitig eine raue Hautstruktur, fahle Haut oder eine stärkere Ansammlung abgestorbener Hautzellen an der Oberfläche. In diesem Fall deckt BHA allein möglicherweise nicht alle Aspekte deines Hautbildes ab.
Hier kann AHA BHA sinnvoll ergänzen.
Wenn du genauer verstehen möchtest, warum Poren verstopfen und welche Hautpflege bei verstopften Poren und unebener Hautstruktur sinnvoll sein kann, lies unseren kompletten Guide zu verstopften Poren und unebener Hautstruktur.
Ist AHA oder BHA besser bei unebener Hautstruktur?
Wenn dein Hauptproblem eine raue oder uneben wirkende Hautoberfläche ist, kann AHA besonders interessant sein.
AHAs wie Glykolsäure, Milchsäure und Mandelsäure helfen dabei, abgestorbene Hautzellen von der äußeren Hautoberfläche zu lösen. Dadurch kann das Hautbild glatter, frischer und ebenmäßiger erscheinen.
Entscheidend ist allerdings auch hier die Ursache der unebenen Hautstruktur.
Entstehen kleine Unebenheiten beispielsweise hauptsächlich durch verstopfte Poren und Ablagerungen, kann auch BHA eine wichtige Rolle spielen.
Deshalb greift die einfache Frage „AHA oder BHA?“ manchmal zu kurz.
Die wichtigere Frage lautet:
Was verursacht meine unebene Hautstruktur?
Trockenheit und Feuchtigkeitsmangel erfordern beispielsweise eine ganz andere Pflegeroutine als Mitesser und verstopfte Poren.
Glykolsäure, Milchsäure und Mandelsäure: Gehören sie alle zu AHA?
Ja. Glykolsäure, Milchsäure und Mandelsäure gehören alle zur Gruppe der AHAs, sind aber nicht identisch.
Glykolsäure
Glykolsäure (Glycolic Acid) gehört zu den bekanntesten AHAs.
Sie wird häufig in Produkten eingesetzt, die die Hautoberfläche exfolieren und das Erscheinungsbild von rauer, fahler oder uneben wirkender Haut verbessern sollen.
Milchsäure
Auch Milchsäure (Lactic Acid) gehört zu den AHAs und wird häufig in exfolierenden Hautpflegeformulierungen eingesetzt.
Wie andere AHAs unterstützt sie die Entfernung abgestorbener Hautzellen von der Hautoberfläche.
Mandelsäure
Mandelsäure (Mandelic Acid) gehört ebenfalls zur AHA-Familie und ist ein weiterer beliebter Inhaltsstoff in chemischen Peelings.
In manchen Formulierungen werden mehrere AHAs miteinander kombiniert, anstatt ausschließlich auf eine einzelne Säure zu setzen.
Entscheidend ist dabei nicht einfach, wie viele Säuren ein Produkt enthält. Wichtiger ist, wie die gesamte Formulierung aufgebaut ist und wie das Produkt angewendet werden soll.
Warum ist Salicylsäure bei verstopften Poren so beliebt?
Salicylsäure ist nicht ohne Grund einer der bekanntesten Wirkstoffe in der Hautpflege gegen verstopfte Poren.
Durch ihre fettlöslichen Eigenschaften ist sie besonders interessant für Bereiche, in denen Talg und Porenverstopfungen häufig auftreten.
Typische Bereiche sind beispielsweise:
- die Nase
- die Stirn
- das Kinn
- andere fettigere Gesichtspartien
Salicylsäure unterstützt die Exfoliation und ist dabei besonders für talgreiche Bereiche rund um Poren und Haarfollikel interessant.
Das macht sie vor allem dann relevant, wenn Blackheads, Whiteheads und verstopfte Poren stärker im Vordergrund stehen als eine lediglich fahle Hautoberfläche.
Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder Mensch mit sichtbaren Poren täglich Salicylsäure verwenden sollte.
Poren sind ein normaler Bestandteil unserer Haut und können durch Hautpflege nicht dauerhaft entfernt werden.
Das Ziel sollte vielmehr darin bestehen, Verstopfungen zu reduzieren und ein ebenmäßiger wirkendes Hautbild zu unterstützen – nicht darin, Poren vollständig verschwinden zu lassen.
Kann man AHA und BHA zusammen verwenden?
Ja, AHA und BHA können miteinander kombiniert werden.
Tatsächlich enthalten einige Hautpflegeformulierungen bewusst beide Arten exfolierender Säuren.
Der Gedanke dahinter ist relativ einfach:
AHA konzentriert sich stärker auf abgestorbene Hautzellen und die Hautstruktur an der Oberfläche, während BHA besonders interessant ist, wenn Talg und verstopfte Poren eine Rolle spielen.
Eine Kombination kann deshalb einen umfassenderen Ansatz zur Exfoliation bieten.
Es gibt allerdings einen wichtigen Unterschied zwischen:
einem gezielt formulierten AHA+BHA-Produkt
und
dem eigenständigen Übereinanderschichten mehrerer verschiedener Säureprodukte.
Einen AHA-Toner, ein BHA-Serum, einen exfolierenden Cleanser und zusätzlich ein starkes Peeling in dieselbe Routine zu integrieren, führt nicht automatisch zu besseren Ergebnissen.
Es kann stattdessen einfach das Risiko für Hautreizungen erhöhen.
Mehr Peeling bedeutet nicht automatisch bessere Haut
Wenn sich die Haut rau anfühlt oder die Poren verstopft erscheinen, liegt der Gedanke nahe, einfach häufiger zu exfolieren.
Die Haut muss jedoch nicht ständig gepeelt werden.
Eine übermäßige Exfoliation kann dazu führen, dass sich die Haut:
- gespannt
- trocken
- unangenehm
- empfindlich
- gereizt
anfühlt.
Im schlimmsten Fall kann die Haut dadurch sogar unruhiger und weniger glatt aussehen als zuvor.
Verwende exfolierende Säuren deshalb lieber gezielt als einen Bestandteil deiner Hautpflegeroutine, anstatt möglichst viele Schritte deiner Routine exfolierend auszurichten.
Wie oft sollte man AHA oder BHA verwenden?
Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort. Wie häufig ein Produkt verwendet werden sollte, hängt stark von verschiedenen Faktoren ab:
- der jeweiligen Formulierung
- der Konzentration
- deinem Hauttyp und Hautzustand
- anderen Wirkstoffen in deiner Routine
- der Frage, ob das Produkt auf der Haut bleibt oder abgewaschen wird
Ein niedrig dosierter Cleanser mit Salicylsäure ist beispielsweise nicht mit einem konzentrierten Multi-Säure-Peeling vergleichbar.
Halte dich deshalb immer an die Anwendungshinweise des jeweiligen Produkts.
Wenn du bereits Retinoide, weitere Peelingsäuren oder andere intensive Wirkstoffe verwendest, solltest du deine Routine als Ganzes betrachten, bevor du ein weiteres exfolierendes Produkt hinzufügst.
Das Ziel ist nicht, möglichst viele aktive Wirkstoffe gleichzeitig zu verwenden.
Eine gute Hautpflegeroutine sollte vielmehr so aufgebaut sein, dass deine Haut sie langfristig und regelmäßig gut verträgt.
AHA und BHA in einer Formulierung: Wann ist das sinnvoll?
Eine kombinierte Formulierung kann besonders interessant sein, wenn mehrere Hautprobleme gleichzeitig auftreten.
Zum Beispiel:
sichtbare Mitesser + verstopfte Poren + raue Hautstruktur + fahle Haut
BHA konzentriert sich dabei stärker auf den porenbezogenen Teil des Problems, während AHA zusätzlich die Exfoliation an der Hautoberfläche unterstützt.
Statt mehrere einzelne Säureprodukte zu verwenden, können beide Säuregruppen innerhalb einer gezielt entwickelten Formulierung in einem einzigen Behandlungsschritt kombiniert werden.
Das kann auch deine Hautpflegeroutine übersichtlicher machen:
Du weißt genau, welcher Schritt für die Exfoliation vorgesehen ist – und kannst den Rest deiner Routine vergleichsweise schlicht halten.
AHA + BHA gezielt kombiniert: DS V-LINE 40 Deep Peeling Serum
Für Hautpflegeroutinen, die sowohl auf verstopfte Poren als auch auf eine unebene Hautstruktur ausgerichtet sind, kombiniert das DS V-LINE 40 Deep Peeling Serum beide Säuregruppen in einer exfolierenden Behandlung.
Die Formulierung enthält:
10 % AHA
- Glykolsäure (Glycolic Acid)
- Milchsäure (Lactic Acid)
- Mandelsäure (Mandelic Acid)
und
2 % BHA
- Salicylsäure (Salicylic Acid)
Der AHA-Komplex ist darauf ausgerichtet, die Entfernung abgestorbener Hautzellen an der Oberfläche zu unterstützen, während Salicylsäure die Formulierung um eine porenorientierte BHA-Komponente ergänzt.
Dadurch ist die Kombination besonders interessant bei Hautbedürfnissen wie:
- verstopften Poren
- Mitessern
- Ansammlungen abgestorbener Hautzellen
- überschüssigem Talg
- uneben wirkender Hautstruktur
- fahler Haut
Statt mehrere einzelne Säureprodukte miteinander zu kombinieren, vereint das Serum AHA und BHA in einem gezielten Peeling-Schritt.
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Wie verwendet man das DS V-LINE 40 Deep Peeling Serum?
Da es sich um eine konzentrierte exfolierende Behandlung und nicht um ein klassisches Serum für die tägliche Anwendung handelt, sollte das Produkt entsprechend seiner Anwendungshinweise verwendet werden.
Trage am Abend eine dünne Schicht auf die gereinigte und trockene Haut auf und spare dabei die Augenpartie aus.
Lasse das Produkt maximal 10 Minuten auf der Haut und spüle es anschließend gründlich mit Wasser ab.
DS V-LINE empfiehlt die Anwendung zweimal pro Woche mit mindestens drei Tagen Abstand zwischen den Anwendungen.
Lasse ein Säurepeeling nicht länger als empfohlen auf der Haut, um vermeintlich stärkere Ergebnisse zu erzielen.
Eine längere Einwirkzeit bedeutet nicht automatisch eine bessere Exfoliation.
Was sollte man nach AHA und BHA verwenden?
Nach einer intensiveren exfolierenden Behandlung ist eine einfache Pflegeroutine häufig die sinnvollere Wahl.
Deine Haut benötigt direkt danach nicht noch eine Vielzahl weiterer starker Wirkstoffe.
Konzentriere dich stattdessen auf:
Feuchtigkeit, eine passende Pflege und eine hautbarrierebewusste Routine.
Wenn du genauer verstehen möchtest, warum eine intakte Hautbarriere so wichtig ist – insbesondere bei der Verwendung exfolierender Säuren –, lies auch unseren Guide zur Stärkung und Unterstützung der Hautbarriere.
Dieser Zusammenhang ist wichtig: Exfoliation soll abgestorbene Hautzellen von der Oberfläche entfernen. Gleichzeitig sollte eine gute Hautpflegeroutine die Hautbarriere unterstützen und dafür sorgen, dass sich die Haut ausgeglichen und gepflegt anfühlt.
AHA vs. BHA bei Mitessern: Was ist besser?
Wenn es speziell um Mitesser und Blackheads geht, ist BHA – insbesondere Salicylsäure – in der Regel die naheliegendere Wahl.
Ein Mitesser entsteht durch eine verstopfte Pore. Salicylsäure wird in der Hautpflege häufig eingesetzt, weil sie exfolierend wirkt und besonders bei verstopften Poren interessant ist.
AHA kann dennoch sinnvoll sein, wenn Mitesser gleichzeitig mit rauer Hautstruktur oder fahler Haut auftreten.
Auch hier überschneiden sich verschiedene Hautbedürfnisse, anstatt sich eindeutig nur einer Kategorie zuordnen zu lassen.
Wenn Mitesser dein einziges Hautproblem darstellen, benötigst du möglicherweise nicht unbedingt ein intensiveres kombiniertes Peeling.
Hast du dagegen mit Mitessern und gleichzeitig unebener Hautstruktur zu tun, kann die Kombination aus AHA und BHA innerhalb einer geeigneten Formulierung sinnvoll sein.
AHA vs. BHA bei fettiger Haut
BHA ist für fettige Haut besonders interessant, weil Salicylsäure fettlöslich ist und deshalb gut zu Hautpflegeroutinen passt, bei denen Talg und verstopfte Poren im Mittelpunkt stehen.
Doch auch fettige Haut benötigt Feuchtigkeit.
Ein häufiger Fehler besteht darin, möglichst jedes bisschen Hautfett entfernen zu wollen und dafür aggressive Reiniger, Peelings und stark austrocknende Produkte miteinander zu kombinieren.
Die Haut muss sich nach der Reinigung nicht trocken oder gespannt anfühlen, um gründlich gereinigt zu sein.
Wenn deine Routine BHA oder andere intensive Wirkstoffe enthält, kann eine Kombination mit sanfter Reinigung und einer geeigneten Feuchtigkeitspflege dazu beitragen, die Routine langfristig ausgewogener zu gestalten.
Was ist bei empfindlicher Haut zu beachten?
Empfindliche oder leicht reizbare Haut erfordert bei exfolierenden Säuren besondere Vorsicht.
Sowohl AHA als auch BHA können Hautreizungen verursachen – insbesondere bei höheren Konzentrationen oder wenn mehrere exfolierende Produkte miteinander kombiniert werden.
Wenn deine Haut bereits gereizt, entzündet oder unangenehm empfindlich ist, ist ein intensives Peeling möglicherweise nicht der richtige erste Schritt.
Bei anhaltenden Hautproblemen oder stärker ausgeprägter Akne kann außerdem eine professionelle dermatologische Beratung sinnvoller sein, als einfach immer stärkere kosmetische Säuren in die eigene Routine aufzunehmen.
Hautpflege sollte deine Haut unterstützen – und nicht zu einem Test dafür werden, wie viel Reizung sie aushalten kann.
